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Marbella

Die Stadt Marbella befindet sich in Süden von Spanien in der Provinz Malaga direkt an der Costa del Sol. Die Stadt liegt 57 Kilometer südöstlich von der Provinzhauptstadt Malaga entfernt und liegt an der Küste des Mittelmeers. Die Stadt hat rund 130’000 Einwohner, welche sich auf einer Fläche von 114 Quadratkilometern verteilen. Dies ergibt eine Bevölkerungsfläche von 1142 Einwohnern/m2. Der Ausländeranteil mit etwa 40’000 Einwohner entspricht etwa einem Drittel der Bevölkerung.

Die Entstehung von Marbella geht weit bis in die Jungsteinzeit zurück. Dies belegen Funde aus der Höhle Pecho Redondo. Auch im Stadtteil Las Chapas wurden Spuren von früherer menschlicher Besiedlung entdeckt.

Marbella wurde von den Phöniziern als Marktplatz gegründet, welches im 3. Jahrhundert unter römische Herrschaft kam. Der Name verdankt die Stadt vermutlich den Mauren, welche den Ort ab dem Jahre 771 nach Christus beherrschten.

Im 20. Jahrhundert entwickelte sich das Land und der Tourismus wurde gefördert. Alfonso von Hohenlohe erwarb in den 50er Jahren große Landflächen und eröffnete bereits 1954 das Marbella-Club-Hotel. Anschließend entstanden mehrere Wohnsiedlungen und in 70er Jahren zeigten auch viele Prominente Interesse und Marbella und zogen in die Stadt. So entwickelte sich die Gemeinde im Verlaufe der Zeit zu einer ansehnlichen Stadt.