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Cuenca

Die Stadt Cuenca befindet sich in der Autonomen Region Kastilien-La Mancha in Spanien, zwischen ca. 206 km entfernt von Valencia und ca. 180 km entfernt von Madrid, auf dem Übergang zwischen der La-Mancha-Ebene und der Cuenca-Gebirgsregion, auf einer Fläche von 911,06 Quadratkilometern. Sie ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Cuenca. Mit einem Standort der Universität Kastilien-La Mancha ist der Ort eine Universitätsstadt. Der Ort ist in Altstadt und Neustadt aufgeteilt. Die letztere charakterisiert sich vor allem durch ihre modernen Wohngebäude und liegt im Tal des Júcar. Die Altstadt liegt auf einem Felsplateau, an dessen höchstem Punkt sich die Ruinen der damaligen maurischen Festung Kunka befinden. Sie wurde 1996 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und ist eine der attraktivesten Städte Spaniens mit zahlreichen bemerkenswerten Aussichtspunkten. Im Gegensatz zur Neustadt finden sich hier vor allem kurvige, steile und enge Gässchen.

Im Jahr 1117 wurde die Stadt von König Alfons VIII. im Zuge der Rückeroberung den Mauren, die seit 711 Spanien dominiert hatten, abgenommen. Kurz danach begann der Bau der gotischen Kathedrale der Stadt. Zu weiteren wichtigen Bauwerken gehören die Stadtverwaltung, die aus dem 18. Jh. stammt, der Bischofspalast und die Burg. Die letztere wurde als Erweiterung einer arabischen Festung aus dem 10. Jahrhundert errichtet.