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Ceuta

Die auf einer Halbinsel gelegene Stadt gehört zwar geografisch zu Afrika aber in politischer Hinsicht zu Spanien. Sie liegt 21 Kilometer vom spanischen Festland entfernt an der Straße von Gibraltar, an der nordafrikanischen Küste, und ist mit Marokko durch eine Landgrenze verbunden. Für illegale Einwanderer ist Ceuta ein begehrtes Ziel, da man auf eine Weiterreise von der Stadt aus nach Europa erhofft. Daher haben in den letzten Jahren die marokkanische, wie auch die spanische Behörde die Überwachung und Befestigung der Grenze massiv verstärkt. Das repräsentativste Baudenkmal Ceutas stellen die imposanten Befestigungsanlagen Murallas Reales dar. Sie beschützten einst die Landenge und den Hauptteil der Stadt.

Der etwa 56000 m² große Meerespark in Ceuta beherbergt Sonnenterrassen, Serviceeinrichtungen, Seen mit Meerwasser und Gartenanlagen. Ebenfalls befinden sich hier, neben dem Schloss im Zentrum des Parks, ein Restaurant, eine Diskothek und ein Kasino. Ein Sporthafen wurde direkt neben dem Meerespark angelegt.
An weiteren Sehenswürdigkeiten bietet Ceuta, unter anderem die im Jahre 1432 geweihte Kathedrale und die aus dem 15. Jahrhundert stammende Kirche Nuestra Señora de África, in welcher das Bildnis der Ehrenbürgermeisterin und Schutzpatronin, der Jungfrau Nuestra Señora de África, ausgestellt ist.

Das Stadtbild von Ceuta wird durch auffällige Gebäude geziert, so wie zum Beispiel das aus dem Jahre 1926 stammende Rathaus.
Das Herz von Ceuta, die Plaza de Africa, ist ein Platz, welcher an der schmalsten Stelle der Landenge hinter Mauern liegt. Ein hohes schlankes Denkmal erinnert hier an die gefallenen Soldaten im Afrikakrieg.