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Aragonien

Aragonien liegt im Nordosten Spaniens und ist von Frankreich nur durch die Zentralpyrenäen getrennt. Aragonien ist eine autonome Gemeinschaft. In einigen Tälern der Pyrenäen spricht man noch die autochthone Aragonische Sprache. Im Osten Aragoniens längs der Grenze zu Katalonien spricht man in einigen Bezirken Katalanisch.

Dank der priviligierten geographischen Lage und der modernen, gut entwickelten Struktur im Kultur-, Hotel- und Sportbereich verfügt Aragonien über ein starkes touristisches Potential. Die aragonesischen Pyrenäen haben 5 Wintersportanlagen und darüber hinaus den Nationalpark „Parque Nacional de Ordesa und Monte Perdido“.

Die „Sierra de Gúdar-Javalambre“ und die „Sierra de Albarracín“ sind ebenfalls für Winter- bzw. Abenteuersport und ländlichen Tourismus geeignet. In Aragonien hat sich auch der Landtourismus stark entwickelt. In traumhaften Dörfern können die Besucher die Bequemlichkeit der komfortablen Häuser genießen. An diesen Orten sind das Canyoning und das Gleitschirmfliegen zwei sehr attraktive Sportarten. Ein weiterer Anziehungspunkt ist in dieser Region der Kulturtourismus.Besuchenswert sind unter anderem das Kloster San Juan de la Peña, das ein Symbol der Entstehung des Christlichen Königreiches darstellt, und der Palast Aljafería in Zaragoza.

Überbleibsel aus arabischen Zeiten beweisen die kulturelle Vielfältigkeit, die die diese Region miterlebt hat. Teruel charakterisiert sich außerdem stark durch die Mudéjarkunst; ein Architekturstil, der sich aus christlichen und arabischen Elementen zusammensetzt. Die Kirche „San Pedro el Viejo“ in Huesca und die Kathedrale in Jaca repräsentieren den romanischen Stil Aragoniens. Zu den weiteren besuchenswerten architektonischen Werken gehören die mittelalterlichen Burgen in Albarracín, Alcañiz, Borja, Calatayud, Loarre und Monzón.