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Andalusien

Andalusien ist die südlichste Region von den 17 autonomen Gemeinschaften Spaniens, die sich am Scheidepunkt von 2 Kontinenten und 2 Meeren befindet. Andalusien grenzt im Norden an die Extremadura und an Kastilien-La Mancha und im Süden an den Atlantik und das Mittelmeer. Im Westen grenzt sie an Portugal und im Osten an Murcia. Auf einer Rundreise kann man die Städte Sevilla, Cordoba und Malaga besuchen.

Die Einwohnerzahl der Region liegt heute über 7 Mio.

Andalusien verfügt über 23 Naturparks, 30 Naturreservate und 31 Naturlandschaften, die sich zwischen dem Meer und den unterschiedlichen Gebirgslandschaften verteilen. Diese sind Schutzgebiete. Ein einzigartiges Schutzgebiet für Tiere ist der Nationalpark Doñana, der an der Mündung des Guadalquivir liegt. Besonders attraktiv sind noch die Sierra de Grazalema und die Sierra de Cazorla. Die Sierra Nevada ist durch die Ski-Weltmeisterschaft bekannt geworden.

Andalusien hat einen besonders starken Tourismus. Das Angebot für den Touristen ist sehr bunt. Goldene Sandstrände, schöne Berglandschaften mit attraktiver Fauna und die bekannten weißen Dörfern mit ihrem Reichtum an Handwerkskunst und Folklore warten auf die Besucher. Die Mittelmeerküste – Costa del Sol – wird von Badetouristen bevorzugt, die Atlantikküste – Costa de la Luz – von Surftouristen. Viele Touristen besuchen in erster Linie die maurischen Bauwerke in Córdoba oder Granada mit der Alhambra. In Sevilla gibt es die Grabstätte des Christoph Kolumbus, die auch besuchenswert ist. Andalusien wird auch von Golfspielern sehr oft aufgesucht. In der Region wurden ca. 60 Golfplätze angelegt.